Chronik 2007
 
Ausflug in das Erlebnissbergwerk Sondershausen
 

 

Kegeln, Boot fahren, Rutschen auf Salzstein, Rundführungen auf LKWs und dies in ca. 670 Metern Tiefe. Unmöglich? Doch es ist möglich und all dies erlebte die Jugendfeuerwehr Leinefelde am Samstag, dem 16.12.2006, im Schaubergwerk Sondershausen.

Eingeladen hierzu hatte der Feuerwehrverein Leinefelde. Die Jugendfeuerwehrmitglieder durften kostenlos an der Besichtigungstour des Bergwerks teilnehmen. Startpunkt war um 14.00 Uhr der Busbahnhof Leinefelde. Von dort ging es mit dem Bus bis zum Bergwerk bei Sondershausen.

Zunächst gab es einen kleinen Imbiss zur Stärkung, um das danach Erlebte besser verdauen zu können. Aus sicherheitstechnischen Gründen mussten sich zunächst alle Mann mit einem Bauarbeiterhelm und einem blauen Kittel ausrüsten. Nach einer kurzen Einführung hieß es dann Schlange stehen beim Förderkorb. Auf 2 Ebenen drängten die Besucher dicht an dicht in den Korb, um anschließend mit ca. 4 Meter pro Sekunde ins Erdreich einzutauchen. Bei etwa 670 Metern angekommen hieß es Aufsitzen. Um die Rundtour von ca. 15 Kilometern bewältigen zu können, nutzt man als Transportmittel LKWs, welche einem wie im Gebirge bergauf und bergabwärts zu dem jeweiligen Zielort brachten. Zunächst wurden die verschiedene Technik vorgestellt, die im Bergwerk benutzt wurden und heutzutage teilweise auch noch werden. Danach ging es auf eine Rundfahrt mit einem Kanu auf einem See. Dieser bestand natürlich nicht aus Wasser, sondern aus einer Salzlauge. Wer sehr wagemutig war, durfte seinen Mut auf der Salzrutsche unter Beweis stellen. Die Rutsche führt durch ein Bohrloch von ca.1 Meter Durchmesser und einer Länge von 36Metern. Bei einem Gefälle von 40% rutscht man auf einem so genannten „Arschleder“ in wenigen Sekunden auf blanken Salzstein herunter. Nach so viel Aufregung wurde im Anschluss eine Erbsensuppe als Stärkung zu sich genommen, um danach alle „Neune“ auf der unterirdischen Kegelbahn treffen zu können.

Im Bergwerk selber gibt es außerdem noch Mountainbikerennen oder Laufveranstaltungen. Auch ist ein eigener Konzertsaal vorhanden, in dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Zu dem besteht die Möglichkeit, den Festsaal zu mieten, welcher durch ein Catering-Unternehmen gastronomisch versorgt wird.

Um etwa 20 Uhr ging dieser ereignisreiche Nachmittag zu Ende und alle Beteiligten begaben sich wieder auf die Erdoberfläche. Dies bleibt für die Jugendlichen einunvergessliches Erlebnis und ich möchte mich daher nochmals auf diesem Wege bei unserem Feuerwehrverein bedanken, welcher die kompletten Kosten für die Jugendfeuerwehr übernahm.

Marco Eckardt

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