
Die Siegermannschaft aus Günterode |
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Der 40 Kilometer lange Rundkurs
ging über Bundes, Landes- und Kreisstraßen. 19 Jugendfeuerwehren
meldeten sich zur zweiten Orientierungsfahrt der Jugendfeuerwehren
des Landkreises an.
Insgesamt starteten 21 Mannschaften im Abstand von
10 Minuten. Die Teams waren feuerwehrtechnisch und Wissens mäßig
bei der zweiten von der Jugendfeuerwehr Heiligenstadt ausgerichteten
Orientierungsfahrt gefordert. Beispielsweise, in welchem Ort im
Altkreis Heiligenstadt die Dorfkirche mit Fertigstellung der A 38
Autobahnkirche werden solle. An insgesamt fünf Stationspunkten
war ganzer Einsatz gefordert, wobei der Spaß nicht zu kurz
kam.
Eine Zwischenstation für die Punktewertung
zum Themenbereich Umwelt bildete das Klärwerk in Schönau.
Hier mussten die Jugendlichen Fragen zur Wasserreinigung und zur
Wirkungsweise einer Kläranlage beantworten. Auf der Fahrt zwischen
den Stationen stand der Orientierungssinn im Vordergrund. Dazu mussten
teilweise auch Anwohner befragt werden. Dass das Ganze Spaß
machen sollte und gleichzeitig logisches Denken gefragt war, zeigte
eine auf den ersten Blick einfache, aber doch knifflige Frage. Die
Teams bekamen einen Zeitungsartikel präsentiert, dessen Inhalt
kurios erschien, so dass die Meisten die Frage, ob dieser am kommenden
Donnerstag in der Zeitung erscheinen könnte, prompt mit Nein
beantworteten. So kurios der Artikel war und logischerweise mit
nein beantwortet werden müsste, war doch das Ja richtig, denn
der kommende Donnerstag war der 1. April.
Nicht vorzeitig in den April schicken und irreführen ließ
sich das Team von Günterode. Es hatte auch die meisten Aufgaben
richtig beantwortet und bekam am Ende des Tages vom Heiligenstädter
Jugendfeuerwehrausbilder Thomas Müller den Siegespokal überreicht.
Den zweiten Platz belegte die Jugendfeuerwehr Uder vor dem Team
aus Kirchworbis. Als Gewinner aber konnten sich schließlich
alle Mannschaften fühlen. Ihnen machte die Tour Freude und
ließ sie ein Stück zusammenrücken. Diesen Eindruck
hatte auch Kreisjugendfeuerwehrwart Andreas von Lipinksi, der die
gute Organisation der Orientierungsfahrt durch die Heiligenstädter
und die pfiffigen Fragestellungen lobte. Der Heiligenstädter
Jugendwart Alexander-Raphael Beck, der die Pokale übergab,
dankte insbesondere seinem Jugendfeuerwehrausbilder Thomas Müller
und seinem Stellvertreter Ingo Köhler, in deren Regie diese
Erlebnistour lag.
Alexander-Raphael
Beck
Fotos...
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